EU-Fördermillionen für Scandlines

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Die Reederei Scandlines erwartet laut einer Pressemitteilung des Unternehmens 47 Millionen Kronen, entsprechend ca. 6,3 Mio., für Investitionen in umweltfreundliche Technik. Das Gesamtprojekt beinhaltet neben der Installation von Scrubbern und Hybrid-Antriebssystemen auf den beiden neuen Fähren der Strecke Rostock-Gedser auch die Errichtung der für den reibungslosen Betrieb der Scrubber notwendigen Versorgungsinfrastruktur in Rostock sowie der entsprechenden Entsorgungsinfrastruktur in Geiser. Umweltfreundliche Umrüstungen der anderen Fähren auf der Vogelfluglinie werden bereits als sogenannte „Motorways of the Sea“ durch die EU unterstützt.

Die jetzige Fördermaßnahme der EU ist das Ergebnis einer Bewerbung im Rahmen des letztjährigen und erstmals durchgeführten Aufrufes des neuen EU-Infrastrukturförderfonds „Connecting Europe Facility“ (CEF). Ein wesentliches Ziel dieses Förderinstrumentes ist es, grenzüberschreitende Transportkorridore zu fördern.

Scandlines-CEO Søren Poulsgaard Jensen sagt: „Wir sind stolz und freuen uns über die Anerkennung durch die EU. Wir verstehen dies als weitere große Wertschätzung der Arbeit, die wir leisten, um die Nutzung unserer Fähren noch umweltfreundlicher zu gestalten.” Ein wesentliches Ziel sei es, so die Reederei, den Treibstoffverbrauch der beiden Neubauten für die Strecke Rostock-Gedser zu optimieren und gleichzeitig den gestiegenen Umweltanforderungen zu entsprechen. Zu diesem Zweck werden das bereits auf den Puttgarden-Rødby Fähren ausgezeichnete Hybrid-Antriebssystem, das weltweit erste seiner Art in der Fährschifffahrt, sowie Abgaswäscher (Closed-Loop-Scrubber) installiert, die den Schwefelausstoß erheblich reduzieren und damit den neuen Schwefelgrenzwerten entsprechen.

 

 

 

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